Spielen erst ab 18 Jahren
Verantwortungsvolles Spielen beginnt mit einer klaren Regel: Glücksspiel ist ausschließlich Personen ab 18 Jahren vorbehalten. Wer minderjährig ist, sollte auf keiner Casino-Seite ein Konto anlegen, auch dann nicht, wenn die Registrierung technisch möglich wäre. Auch Erwachsene sollten Zugangsdaten und Zahlungsmittel nie an Jüngere weitergeben.
Glücksspiel ist Unterhaltung mit Kosten und kein Weg, Geld zu verdienen. Gewinne sind nicht planbar, Verluste sind jederzeit möglich. Setzen Sie deshalb nur Beträge ein, die Sie ohne Weiteres entbehren können. Das gilt für etablierte Anbieter genauso wie für neue Seiten, die wir auf der Startseite vorstellen.
So behalten Sie die Kontrolle

Kontrolle behalten Sie am besten, wenn Sie Grenzen setzen, bevor Sie spielen, und nicht erst währenddessen. Im Eifer eines Spiels fallen Entscheidungen schlechter aus.
Einzahlungs- und Zeitlimits
Legen Sie vorab fest, wie viel Geld Sie pro Woche oder Monat einzahlen möchten, und halten Sie sich daran. Der Betrag sollte aus Ihrem freien Budget stammen, niemals aus Miete, Rechnungen oder Rücklagen. Ebenso sinnvoll ist ein Zeitrahmen: Stellen Sie sich einen Wecker und beenden Sie die Sitzung, wenn er klingelt.
- Erhöhen Sie ein einmal gesetztes Limit nicht spontan, schon gar nicht nach einem Verlust.
- Jagen Sie Verlusten nicht hinterher. Ein größerer Einsatz macht sie nicht rückgängig.
- Planen Sie regelmäßige Pausen und Tage ganz ohne Glücksspiel ein.
- Prüfen Sie, ob der Anbieter Einzahlungs- und Zeitlimits im Konto anbietet, und nutzen Sie diese Funktion.
Selbstsperre
Wenn Sie merken, dass Ihnen das Spielen entgleitet, ist eine Selbstsperre ein wirksamer Schritt. Manche Anbieter erlauben eine zeitweise Pause oder einen dauerhaften Ausschluss, teils nur auf Anfrage beim Kundensupport. Wie das im Einzelfall funktioniert, steht in den Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Eine Sperre bei einem Casino gilt nicht automatisch für andere Seiten, deshalb lohnt es sich, zusätzlich Zahlungsmittel und Apps auf dem Gerät selbst einzuschränken.
Anzeichen für problematisches Spielverhalten
Ein Spielproblem entsteht selten über Nacht. Meist verschieben sich Gewohnheiten schrittweise. Folgende Signale sollten Sie ernst nehmen:
- Sie spielen länger oder mit höheren Beträgen, als Sie sich vorgenommen hatten.
- Sie denken auch im Alltag fast ständig an das nächste Spiel.
- Sie versuchen, Verluste durch weiteres Spielen auszugleichen.
- Sie verheimlichen Einsätze oder Verluste vor Familie und Freunden.
- Sie leihen sich Geld, um zu spielen, oder vernachlässigen Rechnungen.
- Beim Aufhören fühlen Sie sich gereizt, unruhig oder niedergeschlagen.
- Arbeit, Beziehungen oder Schlaf leiden unter dem Spielen.
Treffen mehrere dieser Punkte zu, ist es Zeit, innezuhalten und mit jemandem zu sprechen. Je früher Sie das tun, desto einfacher lässt sich gegensteuern.
Wo Sie Hilfe finden
Sie müssen damit nicht allein fertigwerden. In Österreich bietet die Spielsuchthilfe Beratung für Betroffene und Angehörige an. Informieren Sie sich dort über die aktuellen Kontaktmöglichkeiten. Auch ein Gespräch mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt kann ein guter erster Schritt sein.
Bei Fragen zu den Inhalten dieser Seite erreichen Sie uns unter [email protected]. Eine Beratung bei Spielproblemen können wir allerdings nicht leisten.